In die Windows und Linux Executeables mit 32bit und 64bit ist jetzt ein GPU-Benchmark auf Basis von OpenCL integriert.

Dort werden sogenannte Narzisstische Zahlen berechnet: https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Zahl

Zu den Benchmark-Ergebnissen und den Downloads gehts hier: https://mborm.net/benchv2/data.php

Jedoch sollte man beachten, dass es noch eine Limitierung gibt, wenn man Windows zusammen mit Nvidia-Grafikkarten nutzt. Da kann der TdrDelay dazwischen grätschen und den Benchmark zum Absturz bringen. Wenn das passiert muss ein Registry Key verändert werden, das geht mit folgender Datei: https://mborm.net/benchv2/dl/timeout-windows32.reg

Einfach anklicken, bestätigen, PC neustarten und es sollte laufen.

Weitere Infos dazu: https://www.pugetsystems.com/labs/hpc/Working-around-TDR-in-Windows-for-a-better-GPU-computing-experience-777/  und https://docs.microsoft.com/en-us/windows-hardware/drivers/display/tdr-registry-keys

 

Beim Benchmark hat sich einiges getan.

Hier gehts zur Ergebnistabelle und den Downloads: https://mborm.net/benchv2/data.php

Der Multi Core Benchmark berechnet die 5. perfekte Zahl. Die Berechnung erfolgt auf allen Kernen (auch logischen) und lastet hauptsächlich die FPU aus. Bei RISC (z.B. ARM) noch etwas mehr, da keine sqrt Funktion verfügbar ist.

Der Single Core Benchmark berechnet 1 Mio. Iterationen der Lychrel Zahlen auf der CPU selbst (32 oder 64 bit) und auf den SIMD Einheiten: AVX2 (256 Bit), AVX, SSE4, SSSE3, SSE2 (jeweils 128 Bit) und falls vorhanden auf XOP und NEON (auch jeweils 128 Bit).

Beim SIMD Single Core wird der jeweils beste Wert gespeichert.

Die schlechten Ergebnisse der Intel CPUs im Single Core liegen zum Teil auch an den Sicherheitspatches.

Die vom Compiler generierten Executeables laden jeweils dynamisch den optimierten Opcode für ihre Architektur nach. Beim FX-6100 wäre das z.B. bdver1 oder beim ARM: W55FA93 wäre es arm926ej-s.

Aktuell ist ein GPU-Bench auf Basis von OpenCL in Arbeit.

Es ist soweit, meine eigene API ist aus der Beta raus.

Hier der Link: https://mborm.net/tools/sensor/sensor.php

Eine App gibts dazu auch: https://mborm.net/share/Lehndorfwetter.apk
Diese ist allerdings noch in der Beta und kann abstürzen.

Folgende Funktionen sind implementiert:

  • Anzeige der aktuellen Sensor-Daten
  • Anzeige der monatlichen Minimal-, Maximal- und Durchschnitts-Werte
  • Historie der Daten für jeden einzelnen Tag, jeden Monat oder das Jahr (sofern Daten vorhanden) – gezählt ab Anfang 2019
  • Tagesgraph der letzten 24h
  • In der App hat man zusätzlich noch die Möglichkeit Fehler zu melden

Monatsgraphen und Output für die Werte an Silvester kommen noch.

Wobei „Feinstaubsensor“-Station jetzt nicht mehr ganz stimmt. Durch den Einbau eines BME280 Sensors (7,49 € bei Amazon) kann die Station jetzt auch die Temperatur, die relative Luftfeuchte und den Luftdruck messen. Insgesamt habe ich jetzt also eine Selbstbau-Wetterstation für ~ 30 €.

Das Anschließen des Sensors war sehr einfach. In der FAQ auf luftdaten.info stand alles beschrieben was man braucht.

Damit es etwas stabiler wird, habe ich die 4 Pins des BME280 Sensors allerdings angelötet. Im Anhang ein paar weitere Bilder und ein Screenshot der Sensordaten.

Jetzt werde ich noch eine eigene Sensor-API schreiben welche Graphen (und vielleicht auch eine kleine Wettervorhersage) liefert.

 

Über einen Fernsehbeitrag bin ich auf das Projekt von luftdaten.info gestoßen. Was wirklich Glück war, denn ich schaue eigentlich nie Fernsehen.

Aber das Projekt fand ich sofort interessant. Ein Netzwerk voller Sensoren welche die Luftqualität von Städten misst. Also schaute ich mir kurz die Karte an und sah, dass in meinem Wohngebiet noch kein Sensor war.

Da der Preis der Teile wirklich niedrig war – ich habe für den Feinstaubsensor 17 € bei Aliexpress bezahlt, für das Arduino Wifi-Modul 5 € auf ebay und den Rest der Teile hatte ich hier noch rumfliegen – dachte ich mir, dass ich hier mal eine Station aufbaue.

Der „Zusammenbau“ war sehr einfach. Eigentlich musste man nur ein paar Kabel zusammenstecken.

Das flashen der Firmware war aber wider Erwarten komplizierter als gedacht. Nach etwas Fehlersuche und Hilfe durch einen Freund zeigte sich, dass das Programm esptool einen Bug unter Linux hat und (auch als root ausgeführt) einen Symlink nicht erzeugen konnte. Leider gab das Programm dafür keine vernünftige Fehlermeldung aus.

Nachdem aber der Softlink von ttyUSB0 nach /dev/cu.wchusbserial1410 manuell angelegt wurde lief das flashen ohne Probleme.

Jetzt steht die Station auf dem Balkon und sammelt schon fleißig Luftdaten, welche sich über eine Website abrufen lassen. In der Karte ist der Sensor noch nicht zu sehen, scheinbar muss dies manuell durch die Betreiber von luftdaten.info angelegt werden. Beim Absenden des Formulars stand auch, dass es bis zu 3 Tage dauern kann.

Auch ein WordPress-Plugin zur Anzeige der Daten existiert, was ich sehr praktisch finde. Allerdings scheint auch das erst zu funktionieren, wenn die Daten bestätigt sind und der Sensor in der luftdaten.info-Map erscheint.

Hier noch der Link zum Projekt: https://luftdaten.info/

Wer Lust und ein wenig Zeit hat, kann ja gerne mal meinen Benchmark ausführen und so meine CPU-Benchmark-Datenbank ein wenig füllen.

Unter diesem Link sind sowohl die Ergebnisse als auch die Downloads zu finden: https://mborm.net/benchv2

Die alte Version des Benchmarks findet man hier: https://mborm.net/bench

Das Skript erfordert keine Installation – aber manche Antivirenprogramme blocken es fälschlicherweise. Demnächst werde ich wohl auch den Quellcode öffentlich machen.

Falls das Programm noch für ein spezielles System compiliert werden soll, einfach einen Kommentar schreiben.