Wobei „Feinstaubsensor“-Station jetzt nicht mehr ganz stimmt. Durch den Einbau eines BME280 Sensors (7,49 € bei Amazon) kann die Station jetzt auch die Temperatur, die relative Luftfeuchte und den Luftdruck messen. Insgesamt habe ich jetzt also eine Selbstbau-Wetterstation für ~ 30 €.

Das Anschließen des Sensors war sehr einfach. In der FAQ auf luftdaten.info stand alles beschrieben was man braucht.

Damit es etwas stabiler wird, habe ich die 4 Pins des BME280 Sensors allerdings angelötet. Im Anhang ein paar weitere Bilder und ein Screenshot der Sensordaten.

Jetzt werde ich noch eine eigene Sensor-API schreiben welche Graphen (und vielleicht auch eine kleine Wettervorhersage) liefert.

 

Über einen Fernsehbeitrag bin ich auf das Projekt von luftdaten.info gestoßen. Was wirklich Glück war, denn ich schaue eigentlich nie Fernsehen.

Aber das Projekt fand ich sofort interessant. Ein Netzwerk voller Sensoren welche die Luftqualität von Städten misst. Also schaute ich mir kurz die Karte an und sah, dass in meinem Wohngebiet noch kein Sensor war.

Da der Preis der Teile wirklich niedrig war – ich habe für den Feinstaubsensor 17 € bei Aliexpress bezahlt, für das Arduino Wifi-Modul 5 € auf ebay und den Rest der Teile hatte ich hier noch rumfliegen – dachte ich mir, dass ich hier mal eine Station aufbaue.

Der „Zusammenbau“ war sehr einfach. Eigentlich musste man nur ein paar Kabel zusammenstecken.

Das flashen der Firmware war aber wider Erwarten komplizierter als gedacht. Nach etwas Fehlersuche und Hilfe durch einen Freund zeigte sich, dass das Programm esptool einen Bug unter Linux hat und (auch als root ausgeführt) einen Symlink nicht erzeugen konnte. Leider gab das Programm dafür keine vernünftige Fehlermeldung aus.

Nachdem aber der Softlink von ttyUSB0 nach /dev/cu.wchusbserial1410 manuell angelegt wurde lief das flashen ohne Probleme.

Jetzt steht die Station auf dem Balkon und sammelt schon fleißig Luftdaten, welche sich über eine Website abrufen lassen. In der Karte ist der Sensor noch nicht zu sehen, scheinbar muss dies manuell durch die Betreiber von luftdaten.info angelegt werden. Beim Absenden des Formulars stand auch, dass es bis zu 3 Tage dauern kann.

Auch ein WordPress-Plugin zur Anzeige der Daten existiert, was ich sehr praktisch finde. Allerdings scheint auch das erst zu funktionieren, wenn die Daten bestätigt sind und der Sensor in der luftdaten.info-Map erscheint.

Hier noch der Link zum Projekt: https://luftdaten.info/

Wer Lust und ein wenig Zeit hat, kann ja gerne mal meinen Benchmark ausführen und so meine CPU-Benchmark-Datenbank ein wenig füllen.

Unter diesem Link sind sowohl die Ergebnisse als auch die Downloads zu finden: https://mborm.net/bench

Das Skript erfordert keine Installation – aber manche Antivirenprogramme blocken es fälschlicherweise. Demnächst werde ich wohl auch den Quellcode öffentlich machen.

Falls das Programm noch für ein spezielles System compiliert werden soll, einfach einen Kommentar schreiben.